Von der Klassik zur Popmusik
Meine Mutter hat von Beginn an viel mit uns Kindern zur Gitarre gesungen. Mit 10 Jahren begann ich eine klassische Klavierausbildung. Mit 15 wurde ich Fan der Beatles, stellte den Plattenspieler neben mein Klavier und probierte so lange, bis ich die Akkorde von "Let it be" exakt mitspielen konnte. Als ich spürte, dass mir das noch mehr Freude machte als nach Noten zu spielen, beende ich den Klavierunterricht und wendete mich der modernen Musik zu, ohne jedoch meinen Bezug zu klassischer Klaviermusik zu verlieren.
Vom Pop zum Rock
Meine erste Band war eine Pfarrband, ich an der Orgel. Ja, Orgel hießen die Dinger damals, aus denen mit denselben Tasten ganz verschiedene Klänge rauszuholen waren. Es machte uns Spaß, viele Leute zu unserer Rock- und Popmusik tanzen zu erleben.
Später wechselte ich in eine vierköpfige Band. Dafür baute ich mir selbst eine (fast) wie eine Hammond klingende Orgel mit Rotationslautsprecher. Beides transportierte ich in einem VW-Käfer, bei dem der Beifahrersitz ausgebaut war: Meine Freundin musste im Fond Platz nehmen. Wir füllten ganze Säle zur Musik von Deep Purple, Led Zeppelin oder Santana.